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Was kann jedermann gegen diese Schwindeleien unternehmen

Aus aktuellem Anlass
Aufruf von Jules Woodell, stopecg.org an alle Betroffenen
Das neue Europäische Parlament wurde einberufen, was bedeutet, dass Sie nun möglicherweise ganz neue Vertreter in Brüssel haben.
Wegen  der Berichterstattung  vor der Kommission zum Busittil-Report 2010 ist es deshalb wichtig, dass wir so viele der neu gewählten Parlamentsmitglieder wie möglich erreichen und mit einbeziehen. 
Was Sie alle tun können
Informierern Sie andere Opfer der Betrüger über ihre Abwehrmöglichkeiten

Viele "Kunden" der Betrüger kennen sich im Internet nicht aus und kennen diese Info Seite nicht. Wer nicht Bescheid weiß, glaubt den Betrügern meist, dass es keine Chance gibt, sich gegen die Forderung zu wehren. Wenn sich viele wehren, ist das auch ein Schutz für Sie selber.
In den unserer Ansicht nach wertlose Internetverzeichnissen sind die Opfer der Betrüger mt Adresse, Fax, e-mail und Telefon aufgelistet. Es macht allerdings ein bißchen Arbeit, diese Adressen zu extrahieren und andere Opfer zu informieren. Wenn aber alle Betroffenen über ihre Abwehrmöglichkeiten informiert sind, dann kann man davon ausgehen, dass das Betrügergeschäft sich nicht mehr lohnt   Wie das möglich ist, wird hier beschrieben.

Feststellungsklage

Es dauert 3 Jahre, bis eine Forderung verjährt. Dann kann sie durch einen Mahnbescheid für weitere 3 Jahre wieder aufleben. Beim Inkasso wird auf Zeit, auf Psychoterror und auf juristische Tricks gesetzt. Deshalb ist nur eine gerichtliche Feststellungsklage über die Ungültigkeit des Vertrags eine sichere Lösung. Mehr Info hier

Das Bankkonto dubioser Geschäftemacher sperren

Die Banken haben eine Art freiwillige Selbstkontrolle - dubiosen Geschäftemachern wird das Bankkonto gesperrt und gekündigt, sobald die Banken erfahren, dass hier krumme Geschäfte getätigt werden. Jede Bank hat dafür eine zentrale Anlaufstelle, die meist bei der "Rechtsabteilung" angesiedelt ist.  Mehr Info hier

Den Büroservice informieren

Viele Trickfirmen nutzen für ihre dubiosen Geschäfte einen Büroservice. Die meisten Büroservices arbeiten seriös und wissen nichts von der dubiosen Geschäftemacherei ihrer Kunden, da sie lediglich die eingegangene Post weiterleiten. Informieren Sie die Geschäftsleitung des betreffenden Büroservice über die dubiose Geschäftemacherei der Firma. Fügen Sie eine Formular-Kopie bei, verweisen Sie auf unsere Datensammlung und bitten Sie um eine Rückmeldung, wie sich der betreffende Büroservice zu verhalten gedenke.

Eine Abmahnung mit Unterlassungsunterwerfung veranlassen
Wenden Sie sich an die Rechtsabteilung Ihrer IHK. Die IHK leitet die Post weiter an die Rechtsabteilung des Deutschen Industrie- und Handelstages. Der wiederum schaltet den Deutschen Schutzverband für Wirtschaftskriminalität ein.

"Deutscher Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V." - dieser eingetragene Verein geht vor allem mit Einstweiligen Verfügungen gegen Unterschriftenerschleicher und Bauernfänger vor. Wenn Sie ein neues Formular bekommen: NICHT IN DEN PAPIERKORB werfen, sondern an den Schutzverband schicken (Oder an uns). Hier die Adresse:"Deutscher Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V." - Landgrafenbstr. 24 b - 61348 Bad Homburg - zentral: Tel.: 06172-1215-0 direkt: Tel.: 06172-1215-22 oder 23 / Fax 06172 - 84 422     Mehr Infos zum DSW

Eine einstweilige Verfügung wegen Zusendens von Werbefaxen erwirken
Nach mehreren von Rechtsanwalt Stefan Richter, Berlin (siehe Anwaltsliste) zitierten Entscheidungen dürfte es durchaus zulässig sein, ein unerbeten zugesandtes Eintragungsformular mit unklarem Absender auszufüllen und zurückzusenden und die Rechnungslegung abzuwarten, um den Verursacher belästigender Werbung zu ermitteln.
Hier ein Beispiel für eine einstweilige Verfügung (hier die Begründung), die Rechtsanwalt Matutis, Berlin (siehe unsere Anwaltsliste) gegen die Blue Eye Media Net Ltd. erwirkt hat
Die Kanzlei Schick & Struß Rechtsanwälte, Lückstraße 72/73 in 10317 Berlin hat großes Interesse daran, Fälle von unaufgefordert verschickter E-Mail- oder Faxwerbung zu sammeln, um gegen die betreffenden "Firmen" vorzugehen. - B. M. Schick - Rechtsanwalt (siehe Anwaltsliste)
Ein Gewerbeuntersagungsverfahren veranlassen
Für ein Gewerbeuntersagungsverfahren braucht es den aktiven Einsatz Betroffener!
Die Gewerbeämter, meist bei den Kreisverwaltungsbehörden oder den Regierungspräsidien angesiedelt, sind verpflichtet einen Gewerbebetrieb nach § 35 der Gewerbeordnung zu untersagen, wenn der Gewerbetreibende nicht die Gewähr für eine künftig ordnungsgemäße Gewerbeausübung bietet. Dies ist der Fall, wenn der Betrieb seine Aufträge ausschließlich auf sittenwidrige oder wettbewerbswidrige Art gewinnt und er mit dieser Vorgehensweise die Allgemeinheit, nicht nur einzelne Vertragspartner, schädigt.

Gewerbetreibende oder Freiberufler, die Angebote von dubiosen "Adressbuchverlagen" mit angeblich kostenfreien Grundeinträgen, versteckten Preisen oder Vertragslaufzeiten enthalten, sollten dieses Angebot und den eventuell folgenden Schriftverkehr daher an die für den Verlag zuständige Gemeinde senden. Da diese meist nicht zuständig sind, sollte die Bitte geäußert werden, die Beschwerde an die zuständige Behörde weiterzuleiten. Wer die zuständige Behörde nicht kennt oder die Behörde um nähere Angaben zur Unzuverlässigkeit bittet kann sich auch an folgende Adresse wenden:
Stadt Ingolstadt - Ordnungs- und Gewerbeamt - Postfach 21 09 64 - 85024 Ingolstadt - e-mail: ordnungsamt@Ingolstadt.de
Dies gilt insbesondere für Verlage, die Ihren Sitz in Ingolstadt oder Umgebung haben. Die Stadt Ingolstadt wird die Vorgehensweise der Verlage prüfen und bei bedenklichen Inhalten die zuständigen Gewerbebehörden unterrichten oder selbst tätig werden

Gerichtliche Bestätigung der Rechtmäßigkeit von Gewerbeuntersagung: siehe hier

Eine wichtige Rolle bei Gewerbeuntersagungsverfahren spielen u.a. Gerichtsurteile, wie wir sie hier veröffentlichen. Über die Zusendung von erstrittenen Urteilen wären wir Ihnen daher sehr dankbar.

Informieren Sie den VDAV = Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V.
Heerdter Sandberg 30, 40549 Düsseldorf, Telefon: 0211/57 79 95-0 Telefax: 0211/57 79 95-44 E-Mail: info@vdav.org Internet: www.vdav.de mehr Infos
Die Telekom auffordern, aktiv gegen diese Betrüger vorzugehen
Meistens gibt es Telekom-ähnliche Signale in den "Offerten" - die Pink Schrift - das Branchenbuch Emblem mit den 3 Schrägstrichen - die gelb - blaue Aufmachung usw. - Hier könnte die Rechtsabteilung der Telekom mit einer Abmahnung schnell einschreiten - wenn sie will.
Weitere Infos und Kontakte unter:
Deutsche Telekom Medien GmbH Tel.: 069 / 2682 - 0 (Das ist die Abteilung der Telekom, die für die Adressbücher zuständig ist) - Pressestelle, Daniela Bickel - Wiesenhüttenstraße 18 - D-60329 Frankfurt - Tel.: 069 / 2682 - 53 17 - Fax: 069 / 2682 - 53 01 - E-Mail: Daniela.Bickel@telekom.de - Internet: www.detemedien.de
Sich bei der Bundesnetzagentur beschweren

Bei Fax-Spamming sollten Sie die Bundesnetzagentur einschalten. Die BNA hat die Befugnis, gegen eine derartige, rechtswidrige Bewerbung von Rufnummern vorzugehen. http://www.bundesnetzagentur.de/enid/1e204bf242081a780c6c81b510fd50f0,0/2.html

weitere Infos hier: http://www.optimasoftware.de/werbefaxe.htm

Das Landratsamt informieren

Alle Landkreise haben Landratsämter und dort Abteilungen für die Wirtschaftsförderung. Es gehört zu Ihren Obliegenheiten, ihren Wirtschaftsraum vor solchen Straftaten zu schützen. Durch das Absaugen von Geld für völlig nutz- und wertlose unserer Ansicht nach wertlose Internetverzeichnisse wird ja vor allem die kleingewerbliche Wirtschaft schwer geschädigt. Auch Neugründungen werden in der entscheidenden Anfangsphase geschwächt - Kapital wird verbrannt.
Die Landräte selbst sind den Firmeninhabern im ländlichen Raum oftmals persönlich bekannt und können direkt angesprochen werden.
Die Wirtschaftsörderungs-Abteilungen der Landkreisämter können dann z. B. in Ihren Mitgliederrundschreiben ihre Wirtschaftsregion frühzeitig vor den Betrugstricks warnen oder auch Gewerbeaufsichtsämter einschalten, wenn der Betrugsversuch aus ihrem Raum gestartet wird..

Strafanzeige wegen Wucher und Betrug
Staatsanwälte tuen sich schwer, die Adressbuchschwindler wegen Betrugs zu verfolgen. (s.a. "Ingolstadt, ein sicherer Hort für Adressbuchschwindler") - eine Strafanzeige wegen Wuchers hat wohlmöglich mehr Aussicht auf Erfolg, da die Wertlosigkeit der unserer Ansicht nach wertlose Internetverzeichnisse leichter zu beweisen ist. Je mehr Anzeigende sich finden, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit der Verfolgung. Angezeigt werden kann an jedem Ort bei jedem Polizeirevier - am besten bei Ihrer Meldestelle. s.a. Wucher Nachweis von RA Hardt
Wenden Sie sich auch an das "Ordnungsamt" Ihrer Stadt - das kann nicht nur Gewerbeuntersagungsverfahren einleiten (das dauert lange) sondern auch Strafanzeige wegen Wucher erstatten. (so geschehen siehe unter "Akalan")
Die "Inkasso" Anwälte bei der Anwaltskammer anzeigen

Ein Betroffener berichtet:
"...Nach kurzer Zeit habe ich dann von den Anwälten „Schneider Schwegler“- RA Öllers ein Schreiben bekommen ... Dies hat dann mein Anwalt der Anwaltskammer Düsseldorf gemeldet, weil dieses Vorgehen rechtswidrig ist (Briefverkehr muss mit dem Anwalt geführt werden – Einschüchterungsversuch).

Informieren Sie diese Web page
Wir benötigen Ihre Informationen, um über die aktuellen Aktivitäten der Onliner im Bild zu sein und darüber zu berichten. Bitte schildern Sie, wie es kam, dass Sie darauf hereingefallen sind. Solche Zeugnisse können als Beweismaterial eingesetzt werden, wenn es darum geht, die massenweise Irreführung u. a. Tatbestände zu belegen.
Dieses Material stellt einen "empirischen" Beweis dafür dar, dass nicht nur Einzelne, sondern systematisch und in großer Zahl "Kunden" auf die Formular Gestaltung hereingefallen sind. Kontakt
Was andere Betroffene außerdem vorschlagen
Es gibt Betroffene, die den Vermieter des unseriösen Geschäftemachers über die Geschäftspraktiken informiert haben.
Siehe z. B. 29.07.2009 Frankfurter Rundschau: Hanau kündigt Proinkasso GmbH fristlos das Mietverhältnis
Es gibt Betroffene, die den Geschäftssitz persönlich aufgesucht haben und wenn es keine Briefkastenfirma war, mit den Angestellten über die unseriösen Praktiken diskutiert haben.
Manche schicken unfrankierte Rückantworten Mehr Info
Beiliegende Postkarte hat ein Betroffener entworfen und an "seine Geschäftspartner" geschickt - hier ist sie
Manche, die nicht drauf reingefallen sind, werfen den Freiumschlag, der dem Trickformular beigefügt ist, in den Briefkasten (Porto zahlt Empfänger!) Mehr Info
Sollte irgendeine Kontaktinformation auf Whois nicht stimmen (z.B. falsche E-Mail Adresse oder Telefonnummer) so kann man bei seinem Registrar die Löschung seiner Domainnamen beantragen Mehr Info
Von der Trickfirma Auskunft über Herkunft und Art der gespeicherten Daten verlangen

Man kann von der Firma Auskunft über die Herkunft und die Art der gespeicherten Daten verlangen (§34 BDSG). Wenn der Verlag nicht auf Ihr Schreiben reagiert, wenden Sie sich zur Klärung des Sachverhalts an den zuständigen Datenschutzbeauftragten

Die Nationalen Selbstbeschränkungsorganisationen der Werbung informieren

Ansprechpartner in Europa
Informieren Sie die nationalen "Selbstbeschränkungsorganisationen, die in den einzelnen Ländern die Werbemethoden kontrollieren: Hier finden Sie Links zu den Websites der nationalen Selbstbeschränkungsorganisationen. Die EASA - European Asvertising Standards Alliance - ist die Dachorganisation aller europäischen Selbtsbeschränkungsorgane. Jeder hat dadurch die Möglichkeit, sogenannte "cross-border complaints", also grenzüberschreitende Beschwerdeverfahren einzuleiten.

Das Finanzamt darauf hinweisen

dass die Firma die an ihre "Kunden" verschickten Rechnungen gem. des Umsatzsteuergesetzes zur Umsatzsteuer anzumelden hat. Das heißt, eine GmbH muss die Umsatzsteuer vorfällig abführen. Legen Sie eine Kopie Ihrer Rechnung bei.
Genug Anzeigen rütteln auf jeden Fall das Finanzamt wach.
Musterbrief an das Finanzamt, wenn Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen fehlen

Spendenaufruf
Lieber Leser dieser Seiten - 2001 begann der Journalist Michael Pluempe, die hier veröffentlichten Daten zu sammeln. Von Anfang an wurden diese Informationen jedoch von den Betrügerfirmen systematisch - mit legalen und illegalen Mitteln - aufs heftigste attackiert (mehr Info). Wenn Sie glauben, dass diese Info Seiten weiter existieren sollten, dann könnten Sie neben den oben beschriebenen Dingen auch in diesem Zusammenhang etwas tun....

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