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Musterbrief an die Bank - um die Sperrung eines Kontos zu erreichen

Die Banken haben eine Art freiwillige Selbstkontrolle - dubiosen Geschäftemachern wird das Bankkonto gesperrt und gekündigt, sobald die Banken erfahren, dass hier krumme Geschäfte getätigt werden. Jede Bank hat dafür eine zentrale Anlaufstelle, die meist bei der "Rechtsabteilung" angesiedelt ist.
Bitte aktualisieren und individualisieren Sie diesen Musterbrief.
Schicken Sie eine Kopie des "Online" Formulars sowie Ausdrucke von Wettbewerbsurteilen oder andere Urteile zusammen mit Ihrem Brief. Die entsprechenden Urteile finden Sie auf der Hauptseite "Recht und Gerechtigkeit". Verweisen Sie ggfs. darauf, dass diese Urteile gleichartige - nicht identische - Firmen betreffen.
...... Bank
Rechtsabteilung
.........Straße .......

PLZ ..... Ort ....

DATUM

Zeichen
Betr.:
Kto. Nr. ....... der Firma..... Anschrift ......

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie aus den anliegenden Kopien ersehen können, haben wir ein Angebot der ( z.B.: Online Verlagsgesellschaft mbH Königsallee 60 F 40212 Düsseldorf) erhalten.

Dieses Unternehmen bietet Eintragungen in ein praktisch wertloses Internet Firmenverzeichnis an. Das Angebot erweckt zunächst den Eindruck, als sei der Eintrag kostenlos, was in vergleichbaren Adressverzeichnissen auch üblich ist. Lediglich im Kleingedruckten wird auf die Kostenpflichtigkeit der Eintragung hingewiesen.
Für die Eintragungsgebühr von .....,- € zzgl. Mehrwertsteuer pro Jahr wird eine nennenswerte Gegenleistung jedoch nicht erbracht.

Derartige Werbungen sind offenkundig wettbewerbswidrig. Bis Maßnahmen nach dem UWG allerdings greifen, sind oft Wochen vergangen und die unrechtmäßig erlangten Gewinne sind längst beiseite geschafft. Auch Maßnahmen der Strafverfolgung können nicht so schnell ergriffen werden, dass der finanzielle Schaden bei den Opfern begrenzt wird. Wir möchten daher an Sie sehr dringend appellieren, dazu beizutragen, den Drahtziehern diese Unrechtsgewinne vorzuenthalten:

Kündigen und sperren Sie bitte das Konto!


Diese Maßnahme ist rechtlich zulässig. Wir verweisen auf einen Beschluß des OLG Karlsruhe (6W31/97, mit dem eine entsprechende Maßnahme einer anderen Bank abgesegnet wurde. Sie sind nicht verpflichtet, an einem Wettbwerbsverstoß gemäß § 1 und 3 UWG mitzuwirken. Bezüglich eines sehr ähnlich gelagerten Falles ( Online-Verlag GmbH ) mit vermutlich den gleichen Hintermännern hat die Hamburger Sparkasse im Jahr 2000 eine Kontosperrung vorgenommen und damit wirkungsvoll das Abschöpfen betrügerisch erlangter Gewinne verhindert. Für eine kurze Mitteilung wären wir Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen

P.S. Weitere Informationen zu den dubiosen Gerschäftspraktiken dieser Firma finden Sie unter http://www.bauernfaenger.info/6-Online/6g-Recht-und-Gerechtigkeit/Liste-gewonnene-Prozesse.html

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