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WVM Werbeverlag GmbH - KWH Kufner Werbeagentur - Betroffenenberichte
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WVM Werbeverlag GmbH
Adresse ab Oktober 2009: Steinmetzstr. 42-44, 41061 Mönchengladbach
alt: An der Eickesmühle 38, 41238 Mönchengladbach
  Schloßstraße 70, 41238 Mönchengladbach
Kontakt Telefon 02166-147888 Fax 02166-147889
Handelsregister ab 08-2005 AG Mönchengladbach HRB 11267
Geschäftsführer Kufner, Achim *19.07.1964 und Kufner, Ralf *26.02.1968
KWH Kufner Werbeagentur
Adresse 1 Kieler Str. 99, 22769 Hamburg
Adresse 2 Fünfstück 20, 22147 Hamburg
Kontakt Tel. 040-6482011 Fax 040-6482183
Erfahrungsberichte
August 2010
Nun ist auch meine Praxis von den Machenschaften dieser "Werbefirmen" betroffen.
Vor einigen Monaten beauftragte ich einen seriösen Verlag eine Anzeige in einem regionalen Kalender zu schalten. Daneben erfolgten meinerseits gelegentlich auch Werbeauftritte im örtlichen Gemeindeblatt.
Vor 4 Tagen rief mich nun eine freundliche Dame an, die mir mitteilte, dass mir ein Korrekturabzug für die Werbung im Bürgeblatt zugefaxt worden sei. Dieser müsse noch unterschrieben werden.
Da ich mich gerade im Urlaub befand, konnte ich dieses Fax nicht persönlich in Augenschein nehmen. Ich ging aber davon aus, dass es sich hierbei um die Werbung im Gemeindeblatt, oder aber dem regionalen Kalender handeln müsse, da weitere Anzeigen von mir nicht geschalten wurden. Ich erwähnte dies auch in dem Gespräch mit der Dame, welche meine Annahme auch bestätigte.
Ich bot der Dame an, den Korrekturabzug am Ende meines Urlaubes, also 5 Tage später unterschrieben zurückzufaxen. Daraufhin meinte sie, dass dieses ganz und gar unmöglich wäre, da das Bürgerblatt schon am nächsten Tag in Druck gehen würde. Nach einigem Hin und her bot ich an, dass ja meine Mutter den Korrekturabzug unterschreiben und zurück faxen könne.
Schließlich wollte ich ja nicht dafür verantwortlich sein, dass aufgrund meines Versäumnisses der Druck nicht rechtzeitig abgeschlossen werden könne. Mit dem Angebot erklärte sich die Dame auch einverstanden. Meine Mutter unterschrieb also diesen Korrekturabzug mit "im Auftrag von ..." und faxte ihn zurück.
Daraufhin wurde ich nochmals von der Dame angerufen, dass der Zusatz "im Auftrag von" so nicht möglich sei und sie Ärger bekommen würde. Dies machte mich schon etwas stutzig, jedoch schrieb ich diese Reaktion dem Stress zu, unter dem sich die arme Dame augenscheinlich befand. Also Korrekturabzug noch einmal ohne den Zusatz zurückgefaxt.
Vor 2 Tagen erhielt ich nun zwei Rechnungen über Werbeaufträge. Einen von der Firma KWH über eine Anzeige in "erste Hilfe", angeblich im (....) beauftragt. Den anderen von der Firma WVM über eine Anzeige in "Ratgeber für Eltern", angeblich im (...) beauftragt.
An diese zwei Firmen und auch die entsprechenden Broschüren konnte ich mich nun überhaupt nicht erinnern. Also schnell im Internet darüber Informationen eingeholt. Und welch Wunder sowohl WVM, als auch KWH scheinen recht bekannt zu sein und zudem noch von den gleichen Inhabern betrieben zu werden.Weitere Recherchen brachten mich dann auf diese Seite.
Die Erfahrungsberichte einiger Betroffener über das Vorgehen der Firmen KWH und WVM kamen mir dann doch ziemlich bekannt vor und erinnerten mich an den Korrekturabzug. Diesen überprüfte ich gleich und stellte fest, dass es sich gar nicht um einen solchen handelte, sondern um ein Angebot über einen Werbeauftrag mit der Firma Euro-Print-Service Ltd für die Schaltung in der Infotafel Serie A3 für "Neubürger und Bürger".
Dies war jedoch nur sehr klein gedruckt und leicht zu überlesen. Am Ende hatte ich hier einen Vertrag mit besagter Firma abgeschlossen, der mich einige tausend Euro kosten würde. Nach dem ersten Schock, fand ich auf dieser Seite Hilfe und schrieb sofort eine Anfechtungserklärung aufgrund arglistiger Täuschung an diese Firma und auch an WVM und KWH.
Bei der Firma WVM rief ich zudem heute morgen an, um mich über den Ursprung der Rechnung zu informieren. Zunächst war die Dame am anderen Ende sehr freundlich. Als ich sie jedoch darauf ansprach, dass mir die Machenschaften der Firma bekannt seien und auch schon eine Anfechtungserklärung wg arglistiger Täuschung auf dem Weg sei und der Vorgang von mir noch heute zur Anzeige gebracht würde, reagierte sie auf einmal sehr ruppig, wenn nicht schon frech. Denn als ich sie darum bat, mir noch eine Kopie des Vertrages zuzusenden, sagte sie einfach "Nö" und legte auf.
Anschließend rief ich noch bei KWH an. Hier bat ich nur um sofortige Zusendung der Vertragskopie, um vorgeblich auch gleich bezahlen zu können. Dies wurde mir zugesagt. Nun bin ich mal gespannt, ob dieser Vertrag wirklich auftaucht und ob ich einen solchen auch unterschrieben habe. ....
Auf jeden Fall bin ich sehr dankbar für diese Seite, denn man erfährt, dass man nicht alleine ist und wie man sich selber helfen kann!
März 2010 WVM Werbeverlag GmbH
Da bin Ich wohl auf die selbe Masche hereingefallen, wie viel andere vor mir. Es kam zunächst ein Anruf, den Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber daß ich dachte, es ginge um die Anzeige, die ich in der hiesigen Gemeindebroschüre aufgegeben habe.
Ich habe mich zwar gewundert, warum da nochmal jemand wegen des Korrekturabzuges extra vorbei kommt und habe der Dame auch gesagt, es sei ja nicht notwendig, daß der Herr selbst vorbei kommt, sie könne den Korrekturabzug ja auch per mail schicken.
Darauf ging sie aber nicht ein und vereinbarte einen neuen Termin. Dann rief der Außendienstmitarbeiter nochmals von unterwegs an, er käme ein bißchen später.
Als der Herr dann da war, war es ein sehr sympathisch wirkender Herr, der sehr in Eile schien und das Ganze recht schnell abwickelte.
Er stellte sich nur beiläufig mit Namen vor (den habe ich mir nicht gemerkt) und tat ansonsten so, als wüßte ich, worum es ginge...
Ich sagte nochmal, das sei doch nicht nötig, daß er deshalb extra vorbeikäme. Da sagte er, ja das sei eben "Service des Hauses". Er zeigte mir meine Anzeige, die ich tatsächlich wiedererkannte als meine Anzeige in der Gemeindebroschüre.
Auch betonte er, er hätte auf meinen ausdrücklichen Wunsch (an den ich mich nicht erinnern kann, aber es machte mich natürlich trotzdem vertrauensselig) nun den Passus, daß sich das automatisch verlängert gestrichen, so daß es nur einmalig für ein Jahr gilt.
Während er den Zettel ausfüllte verdeckte er mit der umgeklappten Ecke des Papieres irgendetwas...
Als er draußen war, schaute ich gottseidank den Zettel genauer an und stellte fest, daß es ein Anzeigenauftrag war für eine Anzeige in einer "Elternbroschüre"...Zu allem Übel stand da noch etwas von "nicht kündbar". Daraufhin habe ich dann am nächsten Tag einen Brief geschrieben...
Danach erheilt ich dann einen Anruf von einem Herrn. Er erklärte mir, daß ich mich irre, wenn ich denke, ich könne sowas einfach wieder rückgängig machen, das gelte nur für Endverbraucher und das sei ich ja nicht. Da sagte ich "Sie können mir viel erzählen! Das werde ich mit meinem Anwalt besprechen." Da meinte er fast gekränkt, er wollte mir ja nur einen Vorschlag zusenden für einen Vergleich. Das wäre dann eine einmalige Ausgabe (statt zwei in einem Jahr ) für 200 Euro pauschal ohne Zusatzkosten.
...Der Anwalt sagte mir dann, daß der "Verbraucherschutz" tatsächlich für Gewerbetreibende / Freiberufler nicht gelte, so daß es für diese kein generelles Widerufsrecht gäbe....
....(dann) kam gestern unerwartet ein Brief mit folgendem Text:
"Sehr geehrte Damen und Herren, wir bestätigen den Erhalt Ihres o.g. Schreibens und teilen Ihnen mit, dass wir den Anzeigenvertrag vom x.2.2010 in unserem Hause stornieren werden. Kosten und Auflagen entstehen keine. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und verbleiben mfG ..."
Februar 2010
Mein Erfahrungsbericht mit den Firmen:
Anfang 2009 rief mich eine Frau an,...wir hätten ja vor 6 Monaten über die Anzeige in der Broschüre" Kinder sind unschlagbar" gesprochen und nun wäre es soweit, das Bürgerinformationsblatt geht jetzt in den Druck und ich müsste nur noch die Korrektur unterschreiben, dann wäre alles klar .
Ich konnte mich an dieses Gespräch vor einem halben Jahr nicht erinnern, aber da ich öfter mal wegen solcher Anzeigen angerufen werde, hab ich mir nichts dabei gedacht.
Einige Tage später kam ein Herr von der Firma WVM Werbeagentur vorbei und legte mir etwas zum Unterschreiben vor. Ich fragte ihn noch, ob das eine einmalige Anzeige sei und ich möchte dies doch bitte in dem Vertrag vermerkt haben. Er sagte : "das wäre kein Problem, er schreibe es in den Vertrag". Er schrieb zusätzlich -Vertrag nur für 1 Jahr gültig. Übernahme Fremdanzeige o.k.
Gut dachte ich, jetzt bin ich aufder sicheren Seite" 1 Anzeige". Wieder einige Tage später, rief mich ein Herr der Firma KWH Kufner Werbeagentur an. Es ginge um die Anzeige, die ich schalten wollte. Ich müsste den Auftrag noch unterschreiben. Ich wurde stutzig -dachte an eine Werbeagentur mit 3 Buchstaben und antwortete:
" Wieso? Ich hab doch schon unterschrieben."
Der Herr behauptete, er hätte mit der anderen Sache nichts zu tun . Es kam mir schon komisch vor, aber da ich für solche Telefonate immer von meiner eigentlichen Arbeit weggeholt werde und mir den ganzen Tag viel erzählt wird, war ich mir nicht sicher, tatsächlich mit dem Mann gesprochen zu haben.
Anfang März 2009 kam der Herr vorbei und legte mir einen Anzeigenvertrag vor, den ich unterschreiben sollte. Wieder bestand ich auf eine einmalige Anzeige. Er schrieb als besondere Vereinbarung - Gültigkeitsdauer nur 1 Jahr, bei dem Vermerk "Anzeigengröße" , schrieb er - Fremdanzeige kann übernommen werden.
Ich weiß bis heute nicht, woher die Firmen den sogenannten Korrekturabzug hatten. Völlig simpel in schwarz -weiß -Kopie.
Nach kurzer Zeit kamen die Rechnungen, die ich leider bezahlte. Ein halbes Jahr später folgten wieder Rechnungen. Ich dachte erst, da ist was falsch gelaufen, die haben sich vertan. Ich reagierte nicht, wird sich schon aufklären.
Als dann aber die Mahnungen ins Haus flatterten, schaute ich mir die Verträge der beiden Firmen noch mal an. Stellte dann fest, dass die sogenannte besondere Vereinbarung, gar keine ist. In einer klein gedruckten Klausel steht, Vertragsdauer 1 Jahr mit 2 Veröffentlichungen .
Sauerei dachte ich, was für ein Betrug und arglistige Täuschung. Nun kam ich auf die Idee mal im Internet mich über diese Agenturen zu erkundigen. Ich gab den Namen der Firme aus Hamburg KWH Kufuer Werbeagentur ein und es tat sich Seitenweise "Schreckliches" auf. Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen, die ebenfalls auf diese (...zensiert...) rein gefallen sind. Eine Liste mit Rechtsanwälten, die bereits mehrere Prozesse gegen diese Firmen geführt und gewonnen haben.
Im Dezember 2009 ruft mich wieder eine Frau an , ich müsste noch mal die
Bestätigung unterschreiben, damit keine weiteren Anzeigen von "Kinder sind unschlagbar" erscheinen. Daraufhin antwortete ich : "Warum? Das steht doch im Vertrag, den ich nur für 1 Jahr vereinbart habe". Sie -''ja ,ja, das wäre nur noch mal eine Bestätigung -doppelt hält besser ". Ich tat erst mal so, als würde ich das unterschreiben. Sie bat mich um meine e-Mail Adresse, das würde dann schneller gehen. Könnte mir das ausdrucken, unterschreiben und zurück schicken. Ich gab ihr meine e-Mail Adresse.
Kurze Zeit später hatte ich die Mail . Was merkwürdig war, ein anderer Finnenname, jetzt heißt sie "Regio Reclam" aus Luxemburg. "Nachtigal ich hör dir trapsen". Rein ins Internet und gegoogelt . Das kann doch nicht wahr sein , auch vor dieser Finna wird gewarnt. Weder diese noch sonst eine Firma hat jemals einen Aufrag erhalten eine Info -Broschüre" Kinder sind unschlagbar" heraus zugeben.
Wieder einige Tage später tauchte ein Mann auf, zeigte mir einen Vertrag für den Druck" Info 1. Hilfe" , ich sollte nur noch mal die Korrektur für den nächsten Druck unterzeichnen. Ich entgegnete ihm , dass das nicht sein kann , der Auftrag lief nur für ein Jahr. Er behauptete, dass dies nicht stimmt, ich hätte einen Vertrag für 5 Jahre vereinbart. In der Vorweihnachtszeit ist in meinem Geschäft viel los.
Ich zweifelte, aber zwischen Tür und Angel unterschrieb ich den Vertrag. Als ich dann an diesem Tag ein bischen Zeit hatte , schaute ich in meinen Unterlagen nach. Ich hatte recht, er hat mich wieder arglistig getäuscht und somit eine Unterschrift ergaunert.
Sofort setzte ich ein Schreiben auf, in dem ich von diesem Vertrag innerhalb der Frist zurück trete, sollte ihnen einfallen dies nicht zu berücksichtigen, werde ich weitere Schritte einleiten.
Bis heute habe ich noch nichts wieder von denen dies bezüglich gehört, abwarten, wie dreist sie noch sind. Mittlerweile habe ich von zwei Inkasso -Büros Post bekommen.
Es wird mir mit SCHUFA -Eintragung gedroht und was das für Folgen für mich haben kann . Bislang habe ich versucht, die Sache alleine zu regeln, doch heute den 28.01.10 habe ich einen Mahnbescheid vom Amtsgericht Mönchengladbach bekommen, Auftraggeber die Firma WVM Werbeverlag GmbH.
Ich hätte nicht gedacht, dass die soweit gehen würden.
Immerhin ist (....zensiert....) in Deutschland verboten und strafbar. Nun wusste ich nicht mehr weiter und habe den Rechtsanwalt Jochen Seeholzer aus Hamburg beauftragt meine Interessen zu vertreten.
Dezember 2009
... kurz vor Weihnachten noch einmal ein besonders dreister Fall, von dem mir gerade unsere Einrichtungsleiterin in xxx berichtete: Heute kam ein Vertreter, Herr Wegemann (zeigte sogar seinen Ausweis), vom WVM Werbeverlag in unser Haus in xxx vorbei.
Er hatte sich zuvor telefonisch angemeldet, behauptete, er sei ja schon einmal dort gewesen, nannte sogar den Namen unseres Geschäftsführers und wollte am Vormittag vorbeischauen. Er kam dann aber erst am Nachmittag mit der Begründung, dass er erst mittags seine Termine bekäme.
Sein Angebot: Unsere Anzeige (eine schwarz/weiß-Kopie) für 698 Euro in einer Bürgerbroschüre (die hatte er aber nicht dabei). Meiner Kollegin kam das aber doch alles etwas seltsam vor und rief mich in seinem Dabeisein an. Als sie die Worte Bürgerbroschüre nannte, war ich schon vorgewarnt. Als ich nach dem Verlag fragte, nannte sie den WVM Werbeverlag. Da wusste ich, was Sache ist und briefte sie kurz am Telefon.
Sie sagte dann ganz laut, dass er die Unterlagen ja dann bei ihr lassen könnte, um sie mir dann zuzufaxen. Als wir das Gespräch beendeten, so erzählte sie mir später, wurde Herr Wegemann ganz nervös, wollte keinerlei Unterlagen dort lassen, forderte aber noch eine Unterschrift für seinen Arbeitseinsatz ein, die sie aber nicht leistete. Dann verschwand er...
November 2009
... meine Firma wurde ebenfalls Opfer solcher Firmen. Zuerst kam Mitte September 2009 ein Anruf der Firma WVM Werbeverlag GmbH (Mönchengladbach) und warb mit der Broschüre "Kinder sind unschlagbar" für eine Anzeige, u.a. mit dem Argument es sei für einen guten Zweck. Wir bekundeten unser Interesse. Wenige Tage später war eine Dame von WVM persönlich bei uns und lies sich diese Anzeige bestätigen, dies haben wir auch getan.
Etwa 4 Wochen später rief ein Herr an und bezog sich wieder auf die selbe Broschüre, er wollte nur eben mit dem Korrekturabzug vorbeikommen um zu sehen ob alles so passt. Zwei Stunden später war er dann auch schon bei uns im Büro, entschuldigte sich zunächst dafür, dass die Dame vom letzten mal nicht käme, weil sie krank sei. Dann legte er uns unsere Anzeige vor und sagte er hätte nicht viel Zeit, da er schon zum nächsten Termin müsse.
Ich fühlte mich etwas überrumpelt, dachte mir jedoch nichts dabei, schließlich sprach der Herr ja von der gleichen Broschüre "Kinder sind unschlagbar". Ich unterschrieb. Als ich dann meine Unterlagen herauskramte stelle ich fest, dass ich nun bei 2 verschiedenen Firmen unterschrieben hatte, WVM (Mönchengladbach) und KWH (Hamburg).
Mir kam alles sehr seltsam vor, ich habe gegoogelt und bin auch diese Seite gekommen, zum Glück. Wie man feststellt sind die Herren Kufner Geschäftsführer der Firmen WVM und KWH.
Einen Tag später stand völlig unangemeldet ein Herr der Firma KMG GmbH (Kantonale Marketing Gesellschaft, Pieterlen / Schweiz), warb wieder mit derselben Broschüre und wollte eine Unterschrift, ich schickte ihn weiter. Am nächten Tag kam ein Fax der Firma KMG, wo drauf stand "eilt sehr", auf dem ich wieder unterschreiben sollte, was ich natürlich nicht tat. Dieses Fax kam komischerweise nicht aus der Schweiz, stattdessen sollte ich es an eine Faxnummer aus dem Raum Bad Kreuznach zurückfaxen.
Ich bin jetzt zu meinem Rechtsanwalt gegangen und der hat diese Firmen angeschrieben und die Verträge wegen arglistiger Täuschung angefochten.
Zum Glück habe ich nirgends eine Einzugsermächtigung ausgefüllt.
Von der Firma WVM habe ich mittlerweile meine 20 Exemplare der Broschüre "Kinder sind unschlagbar" und die Rechnung bekommen. Hier habe ich jetzt die genaue Verteilerliste angefordert, auf die ich bis jetzt noch warte. Ich werde nichts überweisen.
Soeben bekam ich einen Anruf mit unterdrückter Nummer. Ein Herr stellte sich mit dem Namen Kufner von der Firma WVM vor, er war sehr freundlich, bewusst habe ich mit ihm gesprochen.
Er fragte mich ob es richtig sei, dass ich in der Broschüre "Kinder sind unschlagbar" nur diese eine Anzeige schalten möchte, was ich bejahte. Ganz freundlich sagte er, das sei kein Problem, er faxt mir nur kurz was durch (was ich natürlich wieder unterschreiben sollte). Gesagt, getan. 10 Minuten später bekam ich ein Fax, wie ich schon fast erwartet habe nicht von WVM, sondern von der Firma VMH Werbeverlag, der darauf angegeben Faxnummer nach zu urteilen aus der Düsseldorfer Gegend.
Übrigens habe ich schon um die 10 Firmen angerufen, die ebenfalls in der Broschüre "Kinder sind unschlagbar" eine Anzeige geschaltet haben. All diese Firmen konnten mir das gleiche berichten.
September 2009
Ganz ähnlich wie den geschädigten Firmen auf Ihrer Webseite ist es uns auch ergangen, nur mit dem kleinen entscheidenden Unterschied, dass der Außendienstmitarbeiter leider an dem ausgemachten Termin nicht kommen konnte.
Er hatte uns abgesagt und auf einen anderen Termin verwiesen. Daher blieb mir Zeit nach der angeblichen Anzeige zu forschen.
Es gab aber keine, wir hatten keine Anzeige für ein sogenanntes „Bürgerinfoblatt“ in Auftrag gegeben.Ich machte mich also auf die Suche im Internet, rein Interessehalber gab ich den Namen des Verlages in einer  Internetsuchmaschine ein und fand Ihre Seite. Zum Glück! So war ich gewarnt als ich heute die nette Frau Kiefer wieder am Telefon hatte, die erneut um einen Termin mit Ihrem Kollegen vereinbaren wollte....
August 2009
... gestern rief mich eine vermeintliche Mitarbeiterin des WVM Verlages an.  Soweit ich mich entsinnen konnte, hatte ich von dem Verlag noch nie etwas gehört, aber sie begann das Gespräch sehr vertrauensvoll, gemäß: " Liebe Frau xy, Sie können sich sicher an unser Telefonat vor 6 Monaten erinnern. Hierbei haben wir bereits Ihre Anzeige für die Bürgerbroschüre besprochen, und wie vereinbart möchte nun ein Aussendienstmitarbeiter vorbeikommen, um ggf. Änderungen durchzugehen, um den Vertrag mit Ihnen zu verlängern."
Das klang für mich zunächst plausibel, zumal wir nahezu tagtäglich mit irgendwelchen Verlagen zu tun haben.
Sie sagte, ein Mitarbeiter würde morgen gerne bei uns vorbei kommen, um eine bereits letztes Jahr mit ihnen geschaltete Anzeige für eine Bürgerbroschüre, mit uns abzugleichen und dann in Druck zu geben.
Da die Dame mir keinen Namen des Mitarbeiters nennen konnte, " irgendeiner unserer Aussendienstmitarbeiter der grad frei ist, kommt bei Ihnen dann vorbei", und sie mir auch keine genaue Uhrzeit nennen konnte, - wir vereinbarten daraufhin eine Uhrzeit zwischen 10:00 und 12:00 Uhr des folgenden Tages, wurde ich bereits stutzig.Heute kam dann ein Herr Krothmann (?), der sich zunächst dafür entschuldigte, dass nicht derselbe Herr wie letztes Mal da wäre, da dieser erkrankt ist, sondern er.
Er kam sofort zur Sache, legte mir eine Kopie einer Anzeige vor und wollte den Vetrag nur schriftlich verlängert haben. Ich meinte, das müsse erst mit dem Chef abgeklärt werden, und ich könnte ihm den Vertrag erst in den nächsten Tagen zukommen lassen.
Daraufhin drängte der "nette" Herr und meinte, er bräuchte eine Unterschrift da morgen bereits Druckunterlagenschluss sei. Des Weiteren, würden wir einen prima Vetrag bekommen zu einem Preis von € 249,00 netto für ein Jahr, anstatt der knapp € 700,00 netto für 3 Jahre.
Ich ging mit den Unterlagen zum Chef, äußerte meine Bedenken, dass vermutlich betrügerische Absichten vorlägen, und sagte Herrn Krothmann dass uns die Anzeige unbekannt sei und bat ihn zu gehen. Daraufhin wurde er pampig und sagte etwas von einer "Aufwandsrechnung" über € 157,00, die wir in den nächsten Tagen von ihm erhalten würden. Da weder ich, noch einer meiner Kollegen etwas unterschrieben haben, sind wir keinen Vertrag mit dem Verlag eingegangen. Sollten wir trotzdem eine Rechnung erhalten, werden wir Widerspruch einlegen und Strafanzeige gegen die Firma erstatten.
Juli 2009
...Ich war einen Tag später gleich beim Rechtsanwalt und der hat dann eine Anfechtungserklärung geschrieben. In der Zwischenzeit hat dann noch eine Dame angerufen (da hatten Sie das Schreiben vom Anwalt noch nicht bekommen) und wollte mir ein "Angebot" machen.
Sie wären so nett und würden den Vertrag, den ich jetzt dann plötzlich für 2 Jahre unterschrieben haben soll, auf ein Jahr verkürzen. Ich müsste dann also nur die Hälfte zahlen, nämlich genau den Betrag für den ich unterschrieben habe. Also noch dreister geht`s nicht. Ansonsten müsste sie den Fall an ihre Rechtsabteilung weitergeben....ich hab dann gesagt, dass schon ein Schreiben vom Rechtsanwalt unterwegs ist und dass sie es ruhig weiter geben soll. Dann hab ich aufgelegt.
Vor 2 Tagen kam dann ein Schreiben vom WVM indem sie bestätigen, dass der Vertrag storniert ist :-)))
Juli 2009
...Folgendes ist passiert. Vorgestern ... rief mich unterm Autofahren eine Frau Schmid am Handy (Rufnummer unterdrückt) an und erzählte etwas von einer Anzeige, die ich in Auftrag gegeben hätte und bei der die Laufzeit falsch eingetragen wäre, also ich würde doch bestimmt keine automatische Laufzeitverlängerung wollen, sondern eine Limitierung auf ein Jahr. Wer will das nicht! Und es würde morgen xxx zwischen 9 und 10 Uhr jemand vorbeikommen, um das schriftlich festzuhalten. Sie fragte noch genau nach meiner Adresse, weil sie die Straße angeblich nicht lesen konnte.
Es kam dann ein Herr, der sich nicht vorgestellt hat und ganz schnell ein Formular herauszog, mir die Zeile mit der Laufzeitlimitierung gezeigt hat und mich gebeten hat zu unterschreiben. Mir kam das Ganze schon etwas merkwürdig vor, weil ich den Verlag nicht kannte, aber da ich vor kurzem eine Anzeige für eine Broschüre beim Tierheim aufgegeben hatte, als gute Tat sozusagen, und ich wußte ja nicht mit welchem Verlag die zusammenarbeiten, hab ich mir erst mal nichts gedacht. Der Typ zeigte mir ja auch einen Abzug genau dieser Werbeanzeige! Ich vermute sie haben einfach aus der Broschüre die Anzeige kopiert und mir dann dieses Schauspiel vorgeführt...
Erst nachdem der Typ weg war (er war keine 5 Minuten da) sah ich den eingetragenen Betrag den er vorher schön verdeckt hatte und mit keinem Wort irgendetwas von Kosten erwähnt hatte. Dann erst hab ich auch gesehen, dass ich einen Anzeigenauftrag erteilt hatte und keine Laufzeitänderung unterschrieben hatte. Dann bin ich ans Internet und hab dort viele Warnungen zu dieser Firma gefunden.... Dummerweise hatte ich auch noch meine Kontodaten angegeben, für etwaige Abbuchungen. Da ich das immer so mache, weil man ja Überweisungen nicht mehr zurückholen kann.
Ich sollte 398 Euro als Auflagenpreis zahlen und 107 Euro für die Anzeigen-Gestaltung die sie ja nur kopiert haben!! Netterweise mit 3% Skonto.
Dezember 2008
...es wird Sie sicherlich sehr interessieren, dass der Geschäftsführer, Herr Ralf Kufner meinen Vertrag persönlich storniert hat.
Dezember 2008
...auch mir wurde bei der Unterzeichnung des Vertrages vorgegaukelt, meine Werbeanzeige würde in einer Bürgerbroschüre, die auf dem Bürgermeisteramt bzw. Rathaus ausgelegt werde sollte, geschaltet.
Was dann kam war ein dilettantisch gestaltetes Prospekt, mit dem Titel "Kinder sind unschlagbar". Dies ist überfüllt mit verschwommenen Anzeigen und wenig Informationen über das, wofür das Infomaterial eigentlich dienen soll.
Ich bin mir ganz sicher, dass kein einziges Exemplar irgendwo ausliegt. Lediglich die geprellten Geschäftsleute bekamen jeweils 20 Exemplare zugeschickt. Wo soll da der Werbeeffekt liegen??

November 2008
...Ich habe Ihnen über unsere Auseinandersetzung mit der KWH und WVM berichtet. Nun hat auch die WVM eingelenkt - wir sind aus den Verträgen draußen (zusammen wären das etwa 1400 € gewesen)

Oktober 2008 WVM
...Ein Vertreter des WVM Werbeverlages GmbH hat für eine Broschüre "Kinder sind unschlagbar " geworben und sich die Unterschrift für eine "Fremdanzeige" (unser Logo) in der Größe 50 x 80 mm für 598.- zuzüglich Reprokosten für zwei Auflagen  nach dem Motto ...Sie haben doch schon mal bei uns geworben...erschlichen.

Oktober 2008 WVM
...Bei mir war es so ich bekam gestern im Laufe des Tages einen Anruf, dass ich noch eine Unterschrift geben müsse und in diesem Zuge den Korrekturentwurf gleich einsehen könnte. Es ging darum, ob ich heute oder morgen Zeit hätte....Wir trafen uns dann ... und er zeigte mir eine Anzeige aus dem Aktuellen Stadtplan von Sarstedt. Da ich aber zurzeit mehre Werbeaufträge laufen habe und etwas abgelenkt war, unterschrieb ich.... Ich schaute zuhause nach und siehe da, ich war auf Betrüger reingefallen die mit den Daten von dem Stadtplan arbeiten.
Anm. d. Redaktion: Wenn man den Schwindel sofort bemerkt, kann man Innerhalb 1 Woche den Vertrag wegen Irrtums anfechten. Mehr Info
August 2008
... wir vom (...) hatten gestern Besuch von einem Vertreter der Firma WVM Werbeverlag.
Am Tag zuvor hatte eine Dame angerufen um den Besuch anzukündigen. Es würde ein Mitarbeiter mit dem Korrekturabzug für eine in Auftrag gegebene Anzeige vorbeikommen. Wir hätten ja noch veranlasst dass die Anzeige nur einmalig im Info Ratgeber für Kinder geschaltet werden solle.
Der Vertreter (Herr Emde (?)) legte einen Anzeigenauftrag (neu zu unterschreiben da es die Änderung gab: Anzeige nur einmalig zu schalten) und einen Korrekturabzug vor. Die Anzeige in der Vorlage ist identisch mit einer die einmalig im (...) Stadtplan erschienen ist. Hier war ein Fehler unterlaufen und es wurde versehentlich eine Visitenkarte als Vorlage genommen. Daher ist die Quelle des Motivs eindeutig. Herr Emde konnte mir nicht sagen mit wem das Vorgespräch stattgefunden hat und wie es zu solch einer Verwechselung gekommen ist. Er würde dies intern klären.
Ich habe nichts unterschrieben und habe eine Kopie der Unterlagen gemacht.
Anm. d. Red: Einen Herrn Emde erwähnte die Stuttgarter Zeitung im Januar 2004 im Zusammenhang mit "dubiosen Vertriebsmethoden" Pressebericht
Juli 2008
... Auch wir sind z.Zt. ständig unter "Beschuß" dieser betrügerischen Machenschaften. Angefangen hat es mit dem WVM Werbeverlag, der eine Annonce in einer Elternbroschüre geschaltet hat. Danach meldete sich die Firma WSE, wir sollten doch bestätigen, dass wir davon keine Zweitauflage wünschen und zwar per Fax.
Auf dem Fax stand handschriftlich groß geschrieben, "Wünsche keine Zweitauflage!". Ein Kästchen für die Unterschrift und den Stempel war auch sehr gut zu sehen, der Rest war in kleiner Schrift. Unleserlich konnte man am linken Rand Zahlen erkennen und wenn man sich das Fax genau ansah, handelte es sich hierbei um einen neuen Vertragsabschluß, wenn man es unterzeichnen würde.
Danach kam von der FIrma KVH eine Auftragsbestätigung, aus der man nicht erkennen konnte, um welchen Werbeauftrag es sich handelte. Ein paar Tage später folgte die Rechnung.
Zwei Tage später rief eine Dame an und wollte auch eine Bestätigung, dass man keine weitere Auflage wünsche. Es war eine Firma namens Marketing holding. Auch dieses Fax wäre wieder ein Vertragsabschluß gewesen. Zur Zeit ist es vor allem hier im Norddeutschen Raum ganz schlimm und es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht jemand anruft und mit derselben Vorgehensweise...
Juni 2008
...Leider sind wir auch betroffen und reingelegt worden. Im Oktober 2007 kam ein Anzeigenberater von WVM, gab vor mit der Geschäftsführung gesprochen zuhaben und ich als Marketingverantwortlicher sollte den Auftrag unterschreiben. Leider hatte ich nicht mit der Geschäftsführung Rücksprache gehalten, da wir es immer so machen.
Im November 2007 kam ein Anzeigenberater von KWH mit der gleichen Anzeige wie der Anzeigenberater von WVM.
Im Dezember/Januar flatterte die erste Rechnung ins Haus und ... die Geschäftsführung wusste von nichts. Als ich mit den Anzeigenberatersprechen wollte, hieß es nur das man mir den Anzeigenberater nicht geben kann und er kann sich daran nicht erinnern mit wem er gesprochen hat. Leider dauerte es nicht lange und die zweite Rechnung von KWH kam. Bei WVM konnte ich die Rechnung abschmettern mit der Begründung ich habe kein Prokura und hätte den Auftrag nicht unterschreiben dürfen, aber KWH ist da sturr. Wir haben jetzt ne dritte Mahnung mit Androhung eines Inkassobüros....
Juni 2008
Ein geschädigter Werbeverlag: "...Was für mich an der Vorgehensweise dieser Leute neu ist, dass sie nicht die von uns hergestellten Anzeigen als Kopie auf Auftragsformulare kopieren. Diese Leute erscheinen leibhaftig bei ihren Opfern, zeigen unsere Broschüre, fragen, ob dort wieder mitgemacht werden soll und schwupp, nach der Unterschrift stecken sie unser Heft wieder ein und verschwinden..."

Juni 2008
...was andere vor mir geschrieben haben, kann ich nur bestätigen. Die mich in der Folgezeit (nach Abschluss eines Annoncenvertrages mit der Firma WVM Werbeverlag GmbH,  An der Eickesmühle 38, 41238 Mönchengladbach kontaktierenden Firmen nannten sich:
-          Direkt Marketing, Schlimmsweide 25, 55576 Welgesheim
-          KWH, Kieler Straße 99, 22769 Hamburg
-          W.V.D., Dhünner Weg 4, 51061 Köln und
-          City Verlag AG, Postfach 647, CH-6343 Rotkreuz
Dabei telefonierte ich einmal mit einer Frau Winter und in einem anderen Fall mit einem Herrn Stein..
Juni 2008
heute hat wieder eine Firma angerufen, die sich eine Anzeige unserer Firma in einer Bürgerinfo bestätigen lassen wollte. Wir haben diese Firma in ihrer Liste noch nicht gefunden. Der Anrufer sprach sehr schnell, aber ich glaube den Namen "Druckstudio Stuttgart" verstanden zu haben.
Der Anrufer nannte sich Herr Loch. Wir glauben (sind nicht sicher), den Herrn nach Name und Stimmlage schon einmal als Anrufer der Firma Avus am Telefon gehabt zu haben.
Ich sagte dem Herrn, dass wir seiner Firma niemals einen Auftrag erteilt haben und sein Anruf schon die 8. Firma sei, die sich auf eine angeblich in Auftrag gegebene Anzeige beruft.Ich habe ihn aufgefordert, weitere Anrufe zu unterlassen. Abwechselnd beziehen sich die Firmen entweder auf die Bürgerinfo oder einen Elternratgeber.
Hintergrund: Wir haben vor einiger Zeit dummerweise einen Auftrag der Firma WVM unterschrieben. Seit der Zeit hat sich die Firma scheinbar "verachtfacht".
Anm. d. Red.: bei "Druckstudio Stuttgart" könnte es sich um "Druckstudio Streit" handeln

Mai 2008
...auch bin ein Opfer geworden dieser og. Firmen geworden...Es folgten, so wie es im Netz beschrieben war, ein Bestätigungsschreiben (KWH) und ein Bestätigungsfax (Direkt Marketing), die mich im vollem Ambulanzbetrieb "trafen".
Ich unterschrieb im Glauben, es hänge alles mit der ersten Absprache zusammen. Als noch vier weitere Firmen anriefen und die Herren und Damen weitere Bestätigungen haben wollten,  fragte ich nach den Namen, die mir nicht genannt wurden. Der Betrug war nun offensichtlich.
Zu spät. Ich hatte schon eine Rechnung (WVM) beglichen..., bei den anderen Firmen (KWH und Direkt Marketing) habe ich nicht bezahlt, weil sie nicht oder nicht ausreichend verteilt hatten und unerhört aufdringlich auftraten, was zu einer seriösen Firma nicht passt. Seit dem der Betrug mir bewusst wurde, suche ich jetzt Wege mich zu wehren...

November 2007
...Bei mir war ein Anzeigenvertreter, der behauptete, für eine Bürgerinfo Anzeigen zu sammeln. Ich war gutgläubig und habe unterschrieben. Ich habe aber den Passus streichen lassen, das der Vertrag sich automatisch verlängert.
Vor einiger Zeit rief eine Dame von einer Bürgerinfo an, die sagte, ich hätte ja diesen Passus streichen lassen und müsste jetzt nochmal schauen ob der Vertrag so in Ordnung sei, der Korrekturabzug sei dabei, der Vertreter käme am nächsten Tag. Ich habe das angeschaut und stellte fest, das die vereinbarte Ratenzahlung nicht mehr drauf stand, habe das dann wieder eintragen lassen und -erneut- unterschrieben. Am nächsten Tag kam ein Anruf und ein Fax mit den Daten, ich sollte nochmal gegenlesen und meine Kontaktdaten nochmal handschriftlich eintragen, die Druckmaschine sei nicht in Ordnung. Auf dem gefaxten Schriftstück war aber ein anderer (höherer) Preis und auch wieder keine Ratenzahlung zu sehen. Ich sollte aber alles nochmal unterschreiben.
Ich habe dort angerufen und mitgeteilt, dass ich diesen Auftrag nicht erteile, weil mir das alles komisch vorkam, daraufhin wurde Frau Winter ( so hiess die Dame) merkwürdig und sagte, wie das denn gehen solle, der Druckspiegel wäre schon fertig.
Ich sagte, das wäre mir egal, ich unterschreibe das nicht und sie sollten auch nicht für mich werben. Dieses Fax war von Direkt-Marketing gekommen. Am nächsten Tag kam eine Rechnung von WVM Werbeverlag, auf der ich eine Werbung in einer Infobroschüre Ratgeber für Eltern bezahlen sollte.
Ich habe mir erstmal den Auftrag faxen lassen, und siehe da, es war der Auftrag, den ich für die Bürgerbroschüre erteilt hatte. Da habe ich angerufen und gesagt, dass ich diesen Auftrag für einen Ratgeber für Eltern nicht erteilt habe und auch nicht bezahle. Ich bekomme jetzt erstmal diese Broschüre zugesandt. (Wenn es die überhaupt gibt).
Heute kam dann der Gipfel, eine Auftragsbestätigung von KWH (Kufner Werbung Hamburg) , für einen Auftrag in einer Erste-Hilfe Broschüre, mit dem gleichen Passus, dass der Vertrag nach einem Jahr ausläuft.
Ich habe dort angerufen und gesagt, dass ich keinen Auftrag erteilt habe, und dass man offensichtlich versucht, mir mit Tricks das Geld aus der Tasche zu ziehen. Offensichtlich hängen diese drei Firmen miteinander zusammen und schanzen sich über die Masche mit Nachbesserungen und Korrekturabzügen den gleichen Kunden dreimal zu. Beim Kunden bleibt nur "Info-Broschüre" hängen und er denkt, das sei immer das Gleiche...
Juni 2007
...Vor ca. 6 Wochen hatte ich einen Anruf von WVM Werbeverlag GmbH bekommen! Sie teilten mir mit das Korrekturabzug für meine Anzeige fertig sei und sie mir einen Vertreter schicken...
Ich dachte, dass ich vielleicht bei einem Anzeigenaufrag nicht das Kleingedruckte gelesen habe und der Vertrag automatisch weiterläuft (was aber nicht der Fall war, wie ich später feststellte)! So habe ich natürlich unterschrieben.
Drei oder vier Wochen später, wieder ein Anruf und es wollte ein Mittarbeiter vorbeikommen und die Druckanzeige vorbeibringen zum Ansehen. Er wollte noch eine Unterschrift und verschwand! Als ich dann den Preis gesehen hatte war ich sehr erschrocken. Sofort rief ich bei dem Verlag an und sagt das es nicht der vereinbarte Preis sei.
Sie wollte sich noch einmal melden, aber das tat sie nicht. Ich schaute noch einmal auf den Zettel von dem Mittarbeiter der zuvor da war, da erschrack ich noch einmal als ich sah das es eine ganz andere Firma war.
Beide Aufträge hatte ich sofort schriftlich storniert. Doch leider ohne Erfolg. Von beiden bekam ich einen Anruf und mir wurde klar gemacht dass das nicht so einfach ginge und das Schlimme daran war, ich hatte noch nie zuvor mit diesen Firmen einen Vertrag gemacht, aber beide Verlage behaupteten, dass ich die Anzeige vor einigen Monaten in Auftrag gebeben hätte...
Gestern bekam ich schon wieder einen Anruf von einer weiteren Firma, das gleiche Spiel. Heute riefen sie mich schon wieder an, warum ich das Fax nicht zurückschicke, darauf wurde ich langsam sauer und wollte einen Beweis, wann und wo ich doch bitte schön einen Auftrag erteielt haben soll....
Da fiel mir bei der Firma WVM und der Firma KWH der Name Ralf Kufner auf, Die Firma MVS Medien Verlags Service konnte ich nicht finden, habe auch keine Anschrift nur Fax und Telefonnummer. Dann bin ich auf diese Seite gestoßen...

Mai 2007
Vor geraumer Zeit habe ich in einem hiesigen Elternratgeber zur Einschulung eine Werbeanzeige für meine Nachhilfeschule geschaltet. Später meldete sich dann per Telefon ein Unternehmen, das sich auf meinen Anzeigenauftrag bezog und die nötigen Angaben noch einmal überprüfen wollte.
Ich war zunächst ein wenig irritiert, da ich beim besten Willen keine Erinnerung daran hatte, einen weiteren Anzeigenauftrag geschaltet zu haben. Schließlich ließ ich mich jedoch zum Besuch eines "Außendienstmitarbeiters" breitschlagen...
Es erschien ein Mitarbeiter des Mönchengladbacher WVM Werbeverlags, der mir trotz meiner großen Zweifel, die ich auch in dem Gespräch ihm gegenüber geäußert habe, eine Unterschrift unter einen Anzeigenauftrag entlockt hat (unter anderem habe ich mich noch gewundert, wie meine Anzeige auf den Auftragsbogen des netten Herrn geraten war).
Eine "Auftragsbestätigung" mit völlig nichtssagenden und unkonreten Formulierungen wurde mir zugeschickt. Statt hellhörig zu werden und die total unbrauchbaren Aussagen in diesem Schreiben zum Anlass zu nehmen, etwas genauer hinzuschauen, blieb ich weiter gutgläubig und vergaß den Sachverhalt, bis mir eine Rechnung für eine Anzeige in einer Infobroschüre  ins Haus flatterte...
Ich habe dann sofort ein Fax an den WVM Werbeverlag geschickt und das Unternehmen aufgefordert, mir eine Auflistung der Verteilstellen, an denen die Infobroschüre ausgelegt bzw. verteilt worden ist sowie ein Belegexemplar der Infobroschüre zuzuschicken. Außerdem stieß ich durch Internetrecherche auf Ihre Seite....


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