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Methode - Abzocke ohne Ende

Bitte informieren Sie diese Seite, wenn Sie Opfer einer hier beschriebenen Masche geworden sind oder wenn Sie von neuen Maschen erfahren - Information für alle ist der einzige Schutz für alle.
Grundsätzlich muss der Betrüger mit seinem potentiellen Opfer erst einmal Kontakt aufnehmen.   Daher werden hier die Betrugsmethoden über die Kontaktmethoden aufgelistet.
Kontakt per Post
1. Versand von Formularen
die einem im Geschäftsverkehr üblichen Muster folgen (Korrekturanfrage, Datenabgleich) - aber in Wirklichkeit eine Auftragserschleichung sind. 
Das betrügerische Grundprinzip | Formulare - Maschen und Methoden

Bei Anruf Abzocke - Kontakt per Callcenter - Bestätigung per Fax

20.11.2006 Bundesgerichtshof verbietet Telefonwerbung gegenüber Gewerbetreibenden ohne deren Einwilligung - Pressebericht

Wenn Sie unaufgefordert angerufen wurden, beschweren Sie sich beim DSW oder der Wettbewebszentrale. Benötigt werden für die Beschwerde Eidesstattliche Versicherung (Muster der Wettbewerbszentrale) über Tag und Uhrzeit des Anrufs, Anrufer, Hinweis darauf, für welches Unternehmen angerufen wurde, Gesprächsverlauf und Angabe, dass gegenüber dem werbenden Unternehmen keine Einwilligung in den Erhalt telefonischer Werbung erteilt wurde. Muster Gesprächsverlauf

Täuschung durch Abkupfern
Im Fall der Anzeigenschwindler ist "Mimikry" - die täuschende Verkleidung - eine weitverbreitete Täuschungsmethode  - die Betrüger stützen sich auf eine bereits getätigte (seriöse) Anzeige und versuchen einen Nachfolgeauftrag zu erSchwindlern.
Nur ein Auftrag aber viele Firmen
Dabei hilft ihnen, dass in der Praxis oft unterschiedliche Firmen ein und denselben Auftrag bearbeiten. Auch wenn's seriös zugeht. so gibt es eine Firma, welche die Aufträge anwirbt und eine andere Firma, welche den Auftrag ausführt.
Das ist ganz normal. Auch dass eine Firma in England sitzt, die andere in Deutschland ist in der steuerlichen Europa-Wirklichkeit ganz normal. Gerade im Fall eines unterzeichneten Lastschriftauftrags bedarf diese Praxis der begründeten Erläuterung.
Die Telefon / Faxmasche
1. Es wird so getan, als ob lediglich ein bereits laufender Auftrag (oder ein kostenloser Auftrag) bestätigt, verlängert, überprüft oder gekündigt werden muss.
Auch als ob es sich um die Webseite des Opfers handele, um eine Suchmaschienenoptimierung usw.
Meist kombiniert mit anschließend geforderter eiliger Bestätigung per Fax . Oder mit einem gesonderten Telefonanruf, der aufgezeichnet wird - indem dann ganz schnell ein bißchen was anders erzählt wird und der dann als Beweis einer Auftragserteilung gewertet wird.
2. Es wird ein kostenloses Angebot unterbreitet,
das dann per Fax zugeschickt wird. Das Fax ist dann aber laut Kleingedrucktem eine Auftragsbestätigung mit einer Widerspruchsfrist von 7 Tagen. Wenn nicht widersprochen wird, gilt der Auftrag - die Rechnung kommt, aber dann ist es zu spät.
Anzeigenfirmen Adressbuchfirmen
Diverse Firmen, die mit dieser Masche arbeiten
Die Kattermann Masche
Anfechtungsschreiben bei ungewollten Anzeigenverträgen Beispiel 1: Widerspruch & Anfechtung bei der Telefonmasche
Beispiel 2: Anfechtung bei der Telefonmasche
Kontakt per Vertreter
3. Kölner Masche
Mündlich wird etwas anderes dargestellt, als dann durch Unterschrift bestätigt wird. Meist wird ein Einzelauftrag, der sehr preiswert ist, verhandelt - im "Vertrag" dann aber ein vielfacher Auftrag (Mehrere Ausgaben, unkündbar usw) und erhebliche Nebenkosten vereinbart.
Ein Vertreter kommt - meist zur Stosszeit - ins Geschäft.
Die Täuschungsmethoden sind vielfältig: man tut so, als handele es sich um eine Anzeige für einen guten Zweck (Polizeiverlage) oder um sehr wirkungsvolle regionale Werbung (Landkarten am Ortseingang - hinterher ist es ein Din A 4 Blatt ) - oder beides - Vertreter behauptet, die anzeige diene einem guten Zweck und sei ausserdem sehr wirkungsvoll (Bürgerbroschüre des Bürgermeisteramtes...)
Kann beim ersten Vertreter Besuch keine Unterschrift erschlichen werden, wird kombiniert mit der Telefonmasche, Faxmasche, oder einem zweiten Vertreterbesuch:
Da wird z. B. nach etwa 6 Monaten so getan, als habe man "damals" eine Vereinbarung getroffen (damals ausgekundschaftete Namen werden zur Glaubhaftmachung genannt) - es geht angeblich nur noch um eine letzte Bestätiigung für den Druck... Es läuft zu Bestätigung die Fax Masche oder ein zweiter Vertreter Besuch findet statt - möglichst, wenn der Chef abwesend ist und ein nichtsahnender Angestellter unterschreibt...
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