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Nach unserer Auffassung ist nicht nur der ein Schwindler, der eigenhändig die Trick-Formulare verschickt, sondern auch derjenige, der wissentlich die nötige Infrastruktur dafür zur Verfügung stellt und so an der Abzocke mitverdient.... |
| "Neutrale" Dienstleister |
| Unserer Ansicht nach ist zum Beispiel die Telekom ein neutraler Dienstleister - die verdienen zwar auch bei Betrügern an der Dienstleistung - aber sie fördern nicht bewusst den Betrug. Sie sind nicht kreativ fördernd beteiligt. |
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| "Verantwortliche" Dienstleister |
Ein Büroservice wie die Regis ist schon etwas anderes als ein neutraler Dienstleister - die wissen, dass viele ihrer Kunden einen reinen Briefkasten unterhalten - und dass die Verwendung einer Briefkastenadresse an sich schon etwas suspekt ist. |
Wobei es von außen oft schwierig ist, überhaupt zu erkennen, dass es sich bei einem Briefkasten um einen Büroservice handelt - denn die Telefonisten und Mitarbeiter eines Büroservice verstecken diesen Tatbestand und tun so, als handele es sich um eine authentische Firmenandresse. |
Wenn solche "normalen" oder seriösen Büroservice Dienstleister allerdings von einer dubiosen Tätigkeit ihres Kunden erfahren, dann kündigen sie meist diesem Kunden. |
| Ähnlich ist es bei Banken (mehr Info). |
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| Dienstleister und Beteiligungsfirmen als Betrüger |
Da sich seriöse Dienstleister zunehmend gegen Betrüger zu schützen versuchen, gehen die Betrüger mehr und mehr dazu über, eigene Dienstleistungsfirmen zu gründen - etwa eine Büroservice-Firma oder ein Call-Center oder eine Beteiligungsholding oder eine Consulting-Firma usw. - und das am liebsten unter einem anonymen Deckmantel. |
Sie gründen z. B. in der Schweiz eine AG - das ist nicht nur eine "Aktien" Gesellschaft, sondern vor allem eine "Anonyme" Gesellschaft. Denn nach außen hin treten nur die gründenden Anwälte oder "Berater" mit einer pro forma Aktie als Beteiligte in Erscheinung - wer aber in Wirklichkeit den grossen Teil der Aktien besitzt, kann niemand erfahren - es handelt sich um Inhaberaktien - wer sie vorzeigt, ist Besitzer. |
Mit so einer Anonymen Gesellschaft ist man schon sehr gut gegen Entdeckung gesichert. Diese Anonyme Gesellschaft gründet nun z. B. ein Dienstleistungsunternehmen - einen Büroservice etwa. Bei dem hat sich dann die betrügerische Firma eingemietet. |
Zwar sind alle 3 Firmen in einer Hand - aber nach außen hin ist lediglich die Schwindelfirma betrügerisch tätig. Wenn gar mehrere Personen an dem ganzen Geschäft beteiligt sind und die Aufgaben unter sich verteilen, wird es für die Justiz besonders schwer, alle wegen Betrugs zu überführen - denn jetzt heisst es, dass die AG nur eine ganz normale Beteiligungsfirma ist, die Geld investiert hat in einen Büroservice - und das sei ja nun mal kein Verbrechen. |
Und die Büroservice-Aktivisten erklären, dass sie lediglich einen Briefkasten vermietet haben und von kriminellen Geschäften nichts wissen. |
| Die Firma, die dann tatsächlich etwa Formulare versendet, sitzt dann wohlmöglich in Panama, und Inhaber ist jemand, der für 50 Euro als Strohmann gedient hat und gar nichts vom tatsächlichen Geschäft weiß. Alle unschuldig. |
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| Dienstleister als aktive Betrugshelfer |
Dann gibt es noch die "Dienstleister", welche zwar selber nicht direkt an dem betrügerischen Geschäft beteiligt sind, aber genau wissen, wofür sie ihre Dienste zur Verfügung stellen. Dienstleister, die aktiv ihr know-how zur Verfügung stellen, damit die Betrüger besser ihre Geschäfte machen können. |
Solche Dienstleister reichen vom Call-Center, das wissentlich betrügerischen Zwecken dient ( Kattermann-Masche), bis zum Firmenhändler, der "Versteckfirmen" und "Anonymisierungsfirmen" beschafft, damit sich Betrüger besser verstecken können. |
Auch bei diesen Firmen gibt es eine Grauzone - so scheint es legitim, wenn man die Steuerschlupflöcher nutzt, indem man im Ausland Firmen gründet. Oder Vermögen steuersparend über die Grenzen verschiebt. |
| Oft lavieren diese "Firmenhändler" an der Grenze der Legalität - aber wenn der Zaster lockt, wird diese Grenze eben auch gerne überschritten. |
Dienstleister, über die wir berichten, argumentieren gerne, dass jemand, der ein Auto verkauft, mit dem der Käufer später einen Unfall verursacht, nicht für den Unfall verantwortlich ist. Das stimmt. Aber ein Unfall ist eine nicht vorhersehbare Sache.. |
Wenn jemand aber einem Betrunkenen seinen Autoschlüssel in die Hand gibt und ihn mit seinem Auto losfahren lässt und es kommt zum Unfall, dann wird auch der Fahrzeughalter dafür zur Verantwortung gezogen, dass er einem Betrunkenen seinen Autoschlüssel gegeben hat. |
Daher nennen wir alle Dienstleister beim Namen, welche im Zusammenhang mit Wirtschaftsbetrug erkennbar werden. Wir geben alle Daten bekannt, soweit sie uns bekannt sind - und überlassen es dem mündigen Bürger jeweils zu entscheiden, in welche der oben beschriebenen Kategorien der seine Unschuld beteuernde Dienstleister gehört. - Und ob hier der Spruch anzuwenden ist: |
| "Der Hehler ist genauso schlimm wie der Stehler" |
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| Beispiele für Firmen, die mit dem Dienstleister-Trick arbeiten -
Liste ist nicht vollständig. |
| 164 |
BB Treuhand, Baar |
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Companea GmbH & Co. KG |
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| 543 |
Condor GmbH |
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| 194 |
Corona Management SL
Verlag für Gewerbeeintragungen - ÖHG Öffentliches Handels- und Gewerberegister, Barcelona |
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| 194 |
Easy Office SL, Palma de Mallorca |
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| 302 |
IBS Intelligent Business Solutions GmbH |
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| 108 |
Ihr Büro, Jürgen Schirmacher |
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| 111 |
Online Branchenclick - Wendelin Spengler |
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| 205 |
Public Affairs Treuhandbüro & Büroservice, Bahnhofstr. 2, (Postfach 38 02), 55028 Mainz, Tel: 01577 / 65 535 16 |
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